Elisabeth-Klinik, Bigge

Geschichte

Eine Vision, die bis heute hält!

Im Jahr 1904 gründeten der katholische Geistliche Heinrich Sommer, Conrad Freiherr von Wendt und weitere Mitstreiter in Bigge die Josefs-Gesellschaft. Ihre Ziele waren „Heilung, Pflege und Ausbildung verkrüppelter Personen“. Nachdem das benachbarte Josefsheim als Gründungseinrichtung entstanden war, wurde nur wenige Meter entfernt die Elisabeth-Klinik gegründet. Hier sollten körperbehinderte Menschen medizinische Hilfe bekommen.

 

„Unsere moderne Orthopädie hat es weit gebracht. Ein großer Prozentsatz der armen Krüppel könnte dauerhaft geheilt werden, wenn nur endlich einmal unsere Caritas orthopädische Kliniken ins Leben riefe. Ohne Caritas ist hier wenig zu hoffen, denn die Privatanstalten unserer Orthopäden fordern unerschwingliche hohe Summen für Pension und Behandlung“, diese Worte schrieb der Mitbegründer der Josefs-Gesellschaft, Heinrich Sommer 1904 zum Stichwort „Die großen Erfolge der Medizin auf dem Gebiet der Krüppelheilung".

 

Eine Vision, die Heinrich Sommer gemeinsam mit seinen Mitstreitern in die Tat umsetze und deren Leitgedanke bis heute Bestand hat. Schon bald öffnete die Elisabeth-Klinik ihre Türen auch für Patienten aus der Region.

 

Prägend war für die Geschichte unseres Hauses auch der unermüdliche Einsatz der Salzkottener Franziskanerinnen. Die Ordensschwestern haben in Bigge über 90 Jahre lang ihren Dienst am Nächsten geleistet und die Patienten des Krankenhauses aufopferungsvoll gepflegt. Die Elisabeth-Klinik ist den Ordensschwestern auch heute noch eng und in tiefer Dankbarkeit verbunden.

 

Heute gehört die Elisabeth-Klinik – immer noch von Heinrich Sommers Idee geleitet – mit rund 6500 Patienten jährlich zu einer der führenden orthopädisch-rheumatologischen Kliniken in ganz Deutschland.